Ausgezeichnete rechtliche Anmerkung von DARTE zu dem vieldiskutierten Thema der Multi-Emission von Stablecoins unter MiCA 🇪🇺 Ein Aspekt, den ich besonders schätze, ist, dass er zwei unterschiedliche Fragen klar voneinander trennt, die manchmal miteinander vermischt werden. Erstens, die politische Frage: Erhöht ein multi-jurisdiktionales Emissionsmodell Risiken oder Aufsichtsbedenken, und wenn ja, welche operationellen oder prudenziellen Schutzmaßnahmen sind am angemessensten? Das ist eine wichtige und laufende Diskussion - und eine, die wahrscheinlich im Kontext der bevorstehenden Konsultation und formalen Überprüfung von MiCA im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Zweitens, die Frage der rechtlichen Auslegung: Wie MiCA, wie derzeit entworfen, auf solche Strukturen anwendbar ist. Wie die Anmerkung erklärt, unterstützt der Level-1-Text selbst - seine Formulierung, Struktur und Querverweise - die Auffassung, dass EMT- und ART-Emissionen innerhalb globaler Rahmenbedingungen stattfinden können. Mehrere MiCA Level-2-Delegierte Verordnungen und EBA-Standards verstärken diese Auslegung, einschließlich durch explizite Verweise, die betriebliche Praktiken hervorheben, die für "diese globalen, fungiblen Token, die sowohl in der EU als auch außerhalb der EU ausgegeben werden", relevant sind. Diese beiden Diskussionen analytisch voneinander zu trennen, fördert die Klarheit in der laufenden Konversation über die Umsetzung von MiCA und mögliche Überprüfungen. Herzlichen Glückwunsch an Max Atallah für die durchdachte Analyse und an Dr. Nina-Luisa Siedler und Mariana de la Roche Wills, die weiterhin eine großartige Plattform für substanzielle regulatorische Dialoge bieten. Link zum vollständigen Papier in den Kommentaren 👇
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